Alyona Jazzquartett

Cello & Jazz Unna

Ein außergewöhnliches Musikerlebnis erwartet das Publikum im ESM: Die renommierte Cellistin Alyona Verteletskaia präsentiert gemeinsam mit ihrem Quartett Auszüge aus der berühmten Suite for Cello and Jazz Piano Trio von Claude Bolling. Das 1975 entstandene Werk verbindet auf faszinierende Weise klassische Cellokunst mit den Rhythmen und Klangfarben des Jazz.
Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen des Leipziger Jazzprofessors Ralf Schrabbe. Ein spannender Abend voller musikalischer Grenzgänge – ein Muss für alle Freunde und Freundinnen von Klassik und Jazz.
Alyona Verteletskaia – Cello
Ralf Schrabbe – Klavier
Uli Bär – Kontrabass
Martin Siehoff – Drums

Alyona Verteletskaia ist in Moskau aufgewachsen und ist eine ausgebildete klassische und auch eine Jazz-Cellistin. Ihre klassischen Fähigkeiten und Kenntnisse verdankt sie ihrem Lehrer, dem renommierten Cellisten Professor Igor Gavrysh, bei dem sie in Moskau studierte, und ihr Jazzspiel, dem bekannten Jazz-Cellisten Stephan Braun, bei dem sie derzeit in Linz studiert.
Seit 2023 wohnt Alyona in Linz, und gibt Solo- und Kammermusikkonzerte in ganz Österreich. Sie experimentiert viel mit der Kombination ihres klassischen Erbes mit Jazz, sei es im Streichquartett, als Solokünstlerin oder in einer Jazzband, um in dieser Fülle an Genres ihre eigene Stimme und Richtung zu finden.
Alyona, warum liebst du das Jazzcello?
„Solange ich denken kann, habe ich Jazz immer geliebt. In dieser Musik steckt eine gewisse Lebensweisheit, Intelligenz, eine reiche Farbpalette, viel Humor, und eine unendliche Freiheit. Und da ich mich ins Cello schon mit 8 verliebt habe, wollte ich immer meine beiden Leidenschaften verknüpfen. Ich wusste nicht genau, wie ich es anstellen sollte, da das Cello so tief in der klassischen Musik verwurzelt ist. Aber tief in mir fühlte ich, dass ich, wenn ich es so sehr liebe, irgendwie meinen Weg zu diesem neuen, für mich perfekten Klang und dieser perfekten Farbe finden würde. Und je mehr ich Jazzcello spiele, desto mehr verliebe ich mich in diesen Klang. Immer noch.“
Was inspiriert dich?
„Meine großen Inspirationen im Leben sind der Nachthimmel, die Berge, die Stille, Menschen, die eine Leidenschaft dafür haben, was sie tun — und natürlich gute Musik.“
Wie bist du zum Cello gekommen?
„Ich habe das Cello in meiner Waldorfschule kennengelernt, wo ich meine ganze Kindheit verbracht habe. Als ich diesen satten, samtigen Klang hörte, wusste ich sofort, dass ich dieses Instrument ausprobieren wollte. Und als ich es dann spielte, wurde mir klar, dass ich es unbedingt lernen werde! So hat meine musikalische Reise begonnen.“

Sommer Jazz auf dem Emscherquellhof mit dem BBS TRIO
Alyona Jazzquartett Cello & Jazz im Kunstmuseum Bochum